SCHÖNE NEUE WELT
Programm von 26. – 29. März 2026
Blickwechsel Theaterwerkstatt, Haar, Deutschland
STIMMEN
Freitag, 27. März 2026, 20.15 Uhr
Kleines Theater
Eigenproduktion
Regie: Thomas Ritter, Lara Frisch, Simone Heymanns und Gruppe
Schultheater / Jugendtheater / Amateurtheater | 70 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Ab 15 Jahren
Inhalt:
In der Aufführung «STIMMEN» setzen sich junge Menschen mit der systematischen Ermordung von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen während des Nationalsozialismus auseinander, die zwischen 1941 und 1945 in ihrem Schulort in der dortigen „Heil- und Pflegeanstalt“ stattfand.
Diese „Euthanasie“-Verbrechen, aber insbesondere auch der geleistete Widerstand, werden in der Erinnerungsperformance thematisiert. Wer hat davon gewusst? Gab es noch Momente des Glücks? Wie gehen die Mitarbeitenden der heutigen Klinik mit der Vergangenheit um? Die Teilnehmenden haben einige Monate recherchiert, stellen in der Aufführung einzelne Biografien vor, versuchen aber als kollektives „Wir“ auch Mechanismen von Stigmatisierung und Gleichschaltung szenisch zu betrachten. Die Jugendlichen treten dazu inhaltlich, körperlich und räumlich in Beziehung zu dem damaligen Geschehen.
Die Gruppe:
Die Projektgruppe setzt sich aus Schülerinnen und Schülern aus Haar und München, Studierenden und bereits berufstätigen Personen zusammen. Die Nutzung unterschiedlicher Lebenswelten und Erfahrungsräume der teilnehmenden Personen ist dabei gewollt und auch als Referenz zur erbarmungslos „wahllosen“ Zusammenstellung der Gruppe der Opfer der „Euthanasie“ zu sehen. Diese schwierige Parallelisierung wird behutsam aufgegriffen und bearbeitet. Alle Spielenden sind ohne Gage arbeitende Laiendarsteller:innen, aber spielerfahren und auch mit der Thematik vertraut.
Content:
In the performance ‘STIMMEN’ (VOICES), young people confront the systematic murder of people with mental illnesses or disabilities during National Socialism, which took place between 1941 and 1945 in their school town at the local ‘sanatorium and nursing home’.
These ‘euthanasia’ crimes, but especially the resistance that was offered, are the subject of this commemorative performance. Who knew about it? Were there still moments of happiness? How do the employees of today's clinic deal with the past? The participants spent several months researching, presenting individual biographies in the performance, but also attempting to collectively examine the mechanisms of stigmatisation and conformity. The young people relate to the events of that time in terms of content, physically and spatially.
The Group:
The project group consists of school pupils from Haar and Munich, university students and people already in employment. The use of different living environments and experiences of the participants is intentional and should also be seen as a reference to the ruthlessly ‘random’ composition of the group of victims of ‘euthanasia’. This difficult parallel is carefully addressed and dealt with. All performers are amateur actors working without pay, but they are experienced performers and familiar with the subject matter.
Foto Credits: Janina Kufner
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TheaterPUR, Rottenburg am Neckar, Deutschland
KÄSE.KOTZE.KUNSTBLUTBEUTEL - eine Requisiteurin packt aus
Freitag, 27. März 2026, 22.00 Uhr
Manegentheater
Autorinnen: Marianne Seidel, Uschi Famers
Regie: Uschi Famers
Seniorentheater
60 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Inhalt:
Eine Requisiteurin, die trotz Ruhestand immer noch stundenweise in ihrem Theater arbeitet, um ihre kleine Rente aufzubessern, steht plötzlich vor wartendem Publikum. Der anfängliche Ärger über eine offensichtliche Fehlplanung weicht einem von ihr nicht geahnten Mitteilungsbedürfnis. Sie öffnet den Vorhang in eine Welt voller Skurrilitäten, gibt aber auch Einblicke in ihren inneren Seelenzustand. Sie erzählt aus ihrem Arbeitsalltag und packt aus, was hinter den Kulissen passiert - eine faszinierende Mischung aus Nachdenklichkeit und Komik.
Die Gruppe:
Marianne Seidel, vor ihrer Rente selbst langjährig als Requisiteurin am LTT beschäftigt, spielt diese Frau „authentisch, berührend und humorvoll“ und das Premierenpublikum feierte sie groß bei der Uraufführung des Stückes in Reutlingen, was sie gemeinsam mit der Regisseurin Uschi Famers entwickelt und geschrieben hat.
Content:
A prop mistress who, despite being retired, still works part-time at her theatre to supplement her small pension, suddenly finds herself facing a waiting audience. Her initial annoyance at what she sees as obvious poor planning gives way to an unexpected urge to communicate. She opens the curtain to a world full of oddities, but also offers insights into her inner state of mind. She talks about her everyday working life and reveals what goes on behind the scenes – a fascinating mixture of thoughtfulness and humour.
The Group:
Marianne Seidel, who worked for many years as a prop master at the LTT before retiring, plays this woman in an ‘authentic, touching and humorous’ manner, and the premiere audience gave her a standing ovation at the world premiere of the play in Reutlingen, which she developed and wrote together with director Uschi Famers.
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dramat:ush, Unterschleißheim, Deutschland
AUGENBLICK NOCHMAL. BEIM DRITTEN MAL LÄSST MAN'S.
Samstag, 28. März 2026, 09.45 Uhr
Manegentheater
Eigenproduktion
Regie: Michael Blum und Stefanie Höcherl
Körpertheater mit Tanz und Bodypercussion
82 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Ab 14 Jahren
Inhalt:
Augenblick nochmal” nimmt mit auf eine Reise durch einen ganz normalen Tag, einen Tag, wie er noch nie dagewesen ist, aber trotzdem täglich wiederzukehren scheint. Von Wiederholungen, Schleifen, magischen Augenblicken und einer Unmenge Steine. Täglich grüßt der Sisyphos, überall liegen Steine und am liebsten würde man den Augenblick festhalten, an dem sie alle oben auf dem Berg angekommen sind. Was aber, wenn wir die Steine doch den Berg hinunter rollen lassen? Lässt sich in den unendlich endlichen Wiederholungen unseres Lebens nicht eine seltsame Schönheit erkennen? Und ja, vielleicht haben wir Probleme, aber wenigstens unsere ganz eigenen. Von morgens bis abends alltägliches und außergewöhnliches Drama und am Ende fallen wir doch irgendwie glücklich ins Bett.
Die Gruppe:
dramat:ush sind 11 junge Erwachsene und ihre 2 ehemaligen Lehrkräfte. Seit der 6. Klasse vereint, nie losgelassen.
Als Gruppe spielen wir schon seit der 6. Klasse gemeinsam Theater. Auch jetzt, mittlerweile 3 Jahre nach der Schulzeit, gehen wir zusammen unserer Leidenschaft nach. So ist das Stück “Maybe” in Zusammenarbeit mit der Ersterrevier Secondary School oder auch das Stück “Ohne Worte” mit der Werkstätte des Augustinums entstanden.
Unser neuestes Stück ist nun die Eigenproduktion: “Augenblick nochmal”. Mittlerweile tanzen wir noch mehr und noch besser, sind auch sonst auf der Bühne permanent in Bewegung und schreiben die Texte selbst!
Content:
‘Augenblick nochmal’ takes us on a journey through a completely normal day, a day like no other, yet one that seems to repeat itself every day. It's about repetition, loops, magical moments and a vast number of stones. Every day, Sisyphus greets us, stones are everywhere, and we would love to capture the moment when they all reach the top of the mountain. But what if we let the stones roll down the mountain? Can't we recognise a strange beauty in the infinitely finite repetitions of our lives? And yes, maybe we have problems, but at least they are our own. From morning to night, everyday and extraordinary drama, and in the end we somehow fall into bed happy.
The Group:
dramat:ush consists of 11 young adults and their two former teachers. Together since Year 6, never letting go.
As a group, we have been performing theatre together since Year 6. Even now, three years after leaving school, we continue to pursue our passion together. This is how the play ‘Maybe’ came about in collaboration with Ersterrevier Secondary School, as did the play ‘Ohne Worte’ (Without Words) with the Augustinum workshop.
Our latest play is now our own production: ‘Augenblick nochmal’ (Moment Again). We now dance even more and even better, are constantly on the move on stage and write the texts ourselves!
Foto Credits: Tobias Keck
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Theaterkollektiv versuchsweise:, Heidelberg, Deutschland
ALL YOU NEED
Samstag, 28. März 2026, 11.00 Uhr (15.1) und 14.30 Uhr (15.2) - das Stück spielt heute mehrmals. Zeiten zu den Shuttlebussen hängen an der Info aus.
Bodensee Center Friedrichshafen, Möbelhaus XXXLutz, Ailinger Str. 111
Zuschauerzahl auf jeweils 40 Personen begrenzt.
Eigenproduktion
Regie: Theaterkollektiv versuchsweise:
Recherche Theater
90 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Ab 16 Jahren
Inhalt:
ALL YOU NEED - romantische Beziehung zwischen Küchentisch, Fernsehcouch und Doppelbett.
"Topf und Deckel oder "die bessere Hälfte" – eine romantische Beziehung mit einem (heterosexuellen) Menschen zu führen, ist in unserer Gesellschaft ein Ziel, das jede oder jeder möglichst bald erreichen sollte. Finden wir vollkommenes Glück ausschließlich in der langjährigen Ehe?
Auf der Suche nach der ganz großen Liebe hinterfragt das Team vom Theaterkollektiv versuchsweise: die eine oder andere Idealvorstellung.
Die Gruppe:
Das Theaterkollektiv "versuchsweise:" hat sich 2019 in Heidelberg gegründet und ist ein Zusammenschluss aus fünf Personen. Das Kollektiv nähert sich dem gewählten Thema über individuelle und kollektive Recherche (z. B. Interviews, Selbstversuche, Exkursionen, Beobachtungen, Umfragen, etc.) und verdichtet die Erfahrungen und Erkenntnisse zu einem Stück. Dabei fließen Elemente wie Text, Tanz und Bewegung, Musik und audiovisuelle Medien in die Stücke mit ein. Sowohl Stimmen aus Wissenschaft als auch von Expert:innen des Alltags sind essenzieller Bestandteil des Prozesses und der Produkte. Das Theaterkollektiv ist Mitglied im Freien Theaterverein Heidelberg e.V.
Content:
ALL YOU NEED – a romantic relationship between the kitchen table, the sofa and the double bed.
‘Pot and lid’ or ‘better half’ – in our society, being in a romantic relationship with a (heterosexual) person is a goal that everyone should strive to achieve as soon as possible. Can we only find complete happiness in a long-term marriage?
In their search for true love, the team from the theatre collective tentatively questions one or two idealised notions.
The Group:
The theatre collective ‘versuchsweise:’ was founded in Heidelberg in 2019 and is an association of five people. The collective approaches the chosen theme through individual and collective research (e.g. interviews, self-experiments, excursions, observations, surveys, etc.) and condenses the experiences and findings into a play. Elements such as text, dance and movement, music and audiovisual media are incorporated into the plays. Voices from both academia and everyday experts are an essential part of the process and the products. The theatre collective is a member of the Freies Theaterverein Heidelberg e.V. (Heidelberg Independent Theatre Association).
Foto Credits: Andreas Nikoloudis
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OMAS GEGEN RECHTS - Kooperation Bodenseeregion, Deutschland
WAS IST EIGENTLICH LOS HIER?
Samstag, 28. März 2026, 11.30 Uhr (16.1) und 15.15 Uhr (16.2)
Manegentheater
Autor: Gemeinschaftsproduktion der Forumtheatergruppe
Regie: Micha Messermann
Politisches Theater
45 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Ab 15 Jahren
Inhalt:
Forumtheater ist politisches Theater, ist Theater mit dem Publikum.
Erfinder des Forumtheaters ist der brasilianische Theatermacher Augosto Boal (1931-2009). Er entwickelte verschiedene Theaterformen als Werkzeug für die, die keine Macht haben, und nannte es das "Theater der Unterdrückten". Auch wir können von seinen Theaterformen profitieren. Denn beim Forumtheater geht es darum, in einer schwierigen, auf der Bühne dargestellten Situation, zusammen mit dem Publikum eine Lösung zu finden. Wer eine Idee hat, kann auf die Bühne kommen und diese mit der Theatergruppe durchspielen. Die entscheidende Frage ist: "Was funktioniert?“
Die Gruppe:
Wir "OMAS GEGEN RECHTS" setzen uns für Demokratie ein. Seit 2020 gibt es uns auch am Bodensee, darunter Opas und Enkel. Als ältere Frauen haben wir oft noch die Zeit nach dem Krieg erlebt. In unserem Leben haben wir daran mitgearbeitet, dass unsere Gesellschaft weltoffen und tolerant wurde. Das wollen wir uns durch die rechten Parolen und Denkmuster nicht wieder nehmen lassen. Wir sind laut und mischen uns ein gegen Rassismus, Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit. Für Solidarität und Zusammenhalt, für Mut und ein respektvolles Miteinander, für Demokratie.
Content:
Forum theatre is political theatre, theatre with the audience.
The inventor of forum theatre is the Brazilian theatre maker Augusto Boal (1931-2009). He developed various forms of theatre as tools for those who have no power and called it the ‘theatre of the oppressed’. We too can benefit from his theatrical forms. Forum theatre is about finding a solution together with the audience in a difficult situation depicted on stage. Anyone who has an idea can come on stage and act it out with the theatre group. The crucial question is: ‘What works?’
The Group:
We, ‘OMAS GEGEN RECHTS,’ are committed to democracy. Since 2020, we have also been active at Lake Constance, including grandfathers and grandchildren. As older women, we often still remember the post-war period. Throughout our lives, we have worked to make our society cosmopolitan and tolerant. We do not want to let right-wing slogans and ways of thinking take that away from us again. We are vocal and take a stand against racism, anti-Semitism and misogyny. We stand for solidarity and cohesion, for courage and respectful coexistence, for democracy.
Foto Credits: Micha Messermann
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"Überholspur", Brixen, Südtirol, Italien
UNERHÖRT! INAUDITO! SEX IM ALTER - EIN TABU
Samstag, 28. März 2026, 13.00 Uhr
Manegentheater
Eigenproduktion
Regie: Maria Thaler Neuwirth
Seniorentheater
50 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch, Italienisch, Ladinisch
Keine Altersbeschränkung
Inhalt:
Sex im Alter - ein Tabu? Seid ihr der Meinung, dass man im Alter brav dahinwelken sollte? Wir behaupten das Gegenteil!
Auf alle Fälle aufregend, erregend und Anregung für uns, daraus ein prickelndes Theaterstück zu entwickeln. Sensibel und mit Gefühl bringen wir innere Leidenschaften und Intimitäten an die Oberfläche. Die Seniorentheatergruppe „Überholspur“ spricht offen über Sexualität im Alter und fordert mit Gesang, Witz und Eigenironie auf, Vorurteile zu überdenken und neue Perspektiven zu gewinnen.
Die Gruppe:
Die Gruppe des Südtiroler Theaterverbandes (STV) stammt aus ganz Südtirol. Die Seniorentheatergruppe besteht seit acht Jahren, zur Zeit vier Frauen und ein Mann. Die Stücke werden immer selbst erarbeitet und dreisprachig aufgeführt.
Content:
Sex in old age – a taboo? Do you think that older people should just fade away quietly? We say the opposite!
It's definitely exciting, arousing and inspiring for us to develop it into a thrilling play. We bring inner passions and intimacies to the surface with sensitivity and feeling. The senior theatre group ‘Überholspur’ talks openly about sexuality in old age and, with song, humour and self-irony, encourages us to rethink our prejudices and gain new perspectives.
The Group:
The South Tyrolean Theatre Association (STV) group comes from all over South Tyrol. The senior theatre group has been in existence for eight years and currently consists of four women and one man. The plays are always written by the group themselves and performed in three languages.
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Teatro International e.V., Ulm, Deutschland
TO BE AND NOT TO SEE
Samstag, 28. März 2026, 15.00 Uhr (18.1), 16.00 Uhr (18.2) und
Sonntag, 29. März 2026, 13.00 Uhr (18.3) - es können jeweils nur maximal 35 Personen die Vorstellung besuchen.
Kapelle Bodensee-Schule
Eigenproduktion
Regie: Claudia Schoeppl
Performance
25 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch und andere Sprachen
Ab 10 Jahren
Inhalt:
Augen zu …. Sinne an! heißt es bei dieser speziellen Theater-Performance: hören, fühlen, riechen … aber nicht sehen.
Es geht um die Erfahrung, was passiert, wenn unser wichtigster Sinn, das Sehen, im Theater und in unserem Leben wegfällt. Und was das für einen Theater-Klassiker, die Schauspieler:innen und das Publikum bedeuten kann. Und für unsere Wahrnehmung von anderen.
Die Gruppe:
Seit 2013 bereichert die transkulturelle Theatergruppe, bestehend aus immer wieder anderen Menschen zwischen 20 und 55 Jahren (Leitung: Claudia Schoeppl) das Kulturleben in und um Ulm mit ihren vielperspektivischen innovativen Eigenproduktionen. In der Hauptrolle: WIR – als kulturelle Mischwesen, die sich begegnen und spielerisch austauschen über Themen, die uns verbinden. Vielfalt, Offenheit, Spielfreude und Nachhaltigkeit kennzeichnen das kreative Unterwegs-Sein von Teatro International.
Auszeichnungen: Landesamateur-Theaterpreis („Theater mit soziokulturellem Hintergrund“) 2021 und 2023; mehrfacher Gast und Preisträger 2022 bei den Theatertagen am See.
Content:
Close your eyes... and open your senses! That's the motto of this special theatre performance: listen, feel, smell... but don't see.
It's about experiencing what happens when our most important sense, sight, is taken away in the theatre and in our lives. And what that can mean for a theatre classic, the actors and the audience. And for our perception of others.
The Group:
Since 2013, the transcultural theatre group, consisting of a constantly changing cast of people between the ages of 20 and 55 (director: Claudia Schoeppl), has been enriching cultural life in and around Ulm with its multi-perspective, innovative productions. In the leading role: US – as cultural hybrids who meet and playfully exchange ideas on topics that connect us. Diversity, openness, enthusiasm and sustainability characterise the creative journey of Teatro International.
Awards: State Amateur Theatre Prize (‘Theatre with a socio-cultural background’) 2021 and 2023; multiple guest and award winner 2022 at the Theatertage am See theatre festival.
Foto Credits: Teatro International
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Ensemble CL-20, Heidelberg, Deutschland
WUTSPUR
Samstag, 28. März 2026, 16.45 Uhr
Kleines Theater
Eigenproduktion
Regie: Ensemble CL-20
Schauspiel / Sprechtheater
65 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Ab 14 Jahren
Inhalt:
Eines Tages war die Wut weg.
Und mit ihrem Verschwinden sank auch die Gewalt. Die Sicherheit auf den Straßen stieg. Doch Gier und Gräuel blieben. Arbeitstage wurden verlängert, Pausenzeiten gekürzt. An die Stelle der Wut traten Resignation, Stillstand. Doch nicht so bei Nido und Tis. In einer fernen Zukunft brechen die beiden auf, der verlorenen Wut auf der Spur. Tief unten im verwitterten Serverraum einer deutschen Großstadt dringen sie ein in das Internet des 21. Jahrhunderts, wo die Wut noch lauert.
Wie sehen wütende Menschen aus? Was macht Wut im Körper? Wie nutzt man sie oder wird sie wieder los? Wie wirkt Wut in einer Gesellschaft und für wen? In diesem humorvollen Cyber-Abenteuer stellen sich die beiden Freund:innen der Wut, ihren Tücken, Grenzen und Potentialen, um schließlich entscheiden zu müssen: Welchen Platz hat Wut in der Zukunft?
Die Gruppe:
Das Ensemble CL-20 ist ein Schauspielkollektiv, das zeitgenössische Theaterproduktionen umsetzt. Unsere Stückentwicklungen enthalten performativ-postdramatische, popkulturelle und musikalische Elemente.
Im Fokus steht die künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Meist versuchen wir unseren Tellerrand zu reflektieren. Dabei experimentieren wir mit vielfältigen Formen der Darstellung und digitalen Medien. Zur strukturellen Unterstützung des Ensembles haben wir 2021 den gleichnamigen Verein gegründet.
Content:
One day, the anger was gone.
And with its disappearance, violence also declined. Safety on the streets increased. But greed and atrocities remained. Working days were extended, break times shortened. Anger was replaced by resignation and stagnation. But not for Nido and Tis. In the distant future, the two set off in search of the lost anger. Deep down in the weathered server room of a large German city, they penetrate the internet of the 21st century, where anger still lurks.
What do angry people look like? What does anger do to the body? How can it be used or gotten rid of? How does anger affect society and who does it affect? In this humorous cyber adventure, the two friends confront anger, its pitfalls, limits and potential, ultimately having to decide: what place does anger have in the future?
The Group:
The CL-20 ensemble is a theatre collective that stages contemporary theatre productions. Our plays incorporate performative post-dramatic, pop cultural and musical elements.
The focus is on the artistic exploration of socially relevant topics. We usually try to reflect on the bigger picture. In doing so, we experiment with diverse forms of representation and digital media. To provide structural support for the ensemble, we founded the association of the same name in 2021.
Foto Credits: Chris Schüll
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AFERA Dance Theatre, Warschau, Polen
2 384 800
Samstag, 28. März 2026, 19.30 Uhr
Manegentheater
Autorin: Magdalena Golla
Regie und Choreografie: Magdalena Golla
Tanztheater
60 Minuten
Aufführungssprache: nonverbal / Tanz
Ab 16 Jahren
Inhalt:
2 384 800 Złoty (=563 973 Euro) ist der Betrag, der auf dem Schwarzmarkt für menschliche Organe bezahlt wird.
Eine Zahl, eine Figur, eine Summe? Wie viel ist ein Menschenlebenwert? Kann es in Geld umgerechnet werden? Ist die Welt verrückt geworden? Oder ist es nur ein böser Traum? Eine bewegende Aufführung, in der die Tänzer einen Teil ihrer Selbst kreativ preisgaben. Zu einem ungewöhnlichen Problem, dem Handel mit menschlichen Organen. Jede Etüde ist ein persönlicher Gedanke, der in den Konventionen des zeitgenössischen Tanzes zu einem einzigartigen Ganzen verwoben wird. Musik und emotionale Choreografie schaffen eine außergewöhnliche Atmosphäre, die den Zuschauer bewegt und zum Nachdenken über seine eigenen Erfahrungen anregt. „2 384 800” ist ein theatralisches Experiment.
Die Gruppe:
Das AFERA Dance Theater wurde im Słuzewski-Kulturzentrum in Warschau (Polen) gegründet und arbeitet seit 2012 unter der Leitung von Magdalena Golla. Die Gruppe erarbeitet Choreografien auf der Grundlage zeitgenössischer Tanztechniken mit einem Hauch von Tanztheater, die in Form von Aufführungen auf der Bühne des Słuzewski-Kulturzentrums sowie bei Veranstaltungen, Wettbewerben, Festivals und nationalen und internationalen Projekten präsentiert werden. „Inspirationen – einerseits durch die Romantik und Lyrik von Isadora Duncan und andererseits durch die Dramatik von Martha Grahams Tanz – bilden den Kern unserer Bühnenerkundungen.“
Content:
2,384,800 złoty (=563,973 euros) is the amount paid on the black market for human organs.
A number, a figure, a sum? How much is a human life worth? Can it be converted into money? Has the world gone mad? Or is it just a bad dream? A moving performance in which the dancers creatively revealed a part of themselves. On an unusual problem: the trade in human organs. Each etude is a personal thought that is woven into a unique whole within the conventions of contemporary dance. Music and emotional choreography create an extraordinary atmosphere that moves the audience and encourages them to reflect on their own experiences. ‘2 384 800’ is a theatrical experiment.
The Group:
The AFERA Dance Theater was established in Słuzewski Cultural Center in Warsaw (Poland) and has been working under the supervision of Magdalena Golla since 2012. The group prepares choreographies based on contemporary dance techniques with a touch of dance theater, which are presented in the form of a performance on the stage of Słuzewski Cultural Center, as well as during events, competitions, festivals and national and international projects. "Inspirations - on the one hand - with the romanticism and lyricism of Isadora Duncan, and on the other - with the drama of Martha Graham's dance, form the core of our stage explorations."
Foto Credits: Marcin Koniak
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Theater Zungenschlag Bötzingen e.V., Bötzingen, Deutschland
EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT
Samstag, 28. März 2026, 21.15 Uhr
Kleines Theater
Autor: Jan Weiler
Regie: Holger Geppert
Schauspiel Komödie
80 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Ab 16 Jahren
Inhalt:
Freitagnachmittag im Lehrerzimmer eines Gymnasiums. Sechs Lehrkräfte sind eigentlich schon auf dem Weg ins Wochenende, als ein verzweifelter Vater an die Tür klopft. Er kann nicht glauben, dass seinem Sohn wegen eines fehlenden Punkts die Zulassung zum Abitur verweigert wird. Er zückt eine Waffe, verschließt das Lehrerzimmer und zwingt das Lehrerkollegium zur Debatte um den fehlenden Punkt. Es entwickelt sich ein brisanter und hitziger Schlagabtausch, in dessen Verlauf es bald weniger um den fehlenden Punkt, als vielmehr um die Abgründe und dunklen Geheimnisse der Lehrkräfte geht. Die Komödie von Jan Weiler nimmt nebenbei auch die Bildungsmisere aufs Korn und stellt die Frage welche Bedeutung Schule für den weiteren Lebensweg junger Menschen hat.
Die Gruppe:
Wir sind eine Amateurtheatergruppe aus Bötzingen am Kaiserstuhl und bringen seit über 40 Jahren jährlich mindestens eine neue Theaterproduktion auf die Bühne. Wir waren ursprünglich ein Schauspielkurs der VHS Bötzingen und haben uns erst 2025 als "Theater Zungenschlag e.V." selbständig" gemacht. Unsere Gruppe umfasst etwa 25 Personen die derzeit aktiv auf oder hinter der Bühne tätig sind. Begonnen haben wir mit Boulevardtheater das wir oft in unsere alemannische Mundart übertragen haben. Inzwischen hat sich unser Programm gewandelt und wir spielen auch Stücke auf Hochdeutsch und gerne auch Stücke mit gesellschaftlicher Relevanz.
Content:
Friday afternoon in the staff room of a secondary school. Six teachers are already on their way to the weekend when a desperate father knocks on the door. He cannot believe that his son has been denied admission to the A-levels because of one missing point. He pulls out a gun, locks the staff room and forces the teaching staff to debate the missing point. A heated and explosive exchange ensues, which soon turns less about the missing point and more about the teachers' dark secrets and abysses. Jan Weiler's comedy also takes aim at the state of education and asks what significance school has for the future lives of young people.
The Group:
We are an amateur theatre group from Bötzingen am Kaiserstuhl and have been staging at least one new theatre production every year for over 40 years. We originally started as a drama class at the VHS Bötzingen adult education centre and only became independent in 2025 as ‘Theater Zungenschlag e.V.’. Our group comprises around 25 people who are currently active on or behind the stage. We started with boulevard theatre, which we often translated into our Alemannic dialect. In the meantime, our programme has changed and we also perform plays in standard German and enjoy performing plays with social relevance.
Foto Credits: Mirko Waldschmidt
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Theaterclub 18+ Kulturbüro FN, Friedrichshafen, Deutschland
FRAUEN. GESCHICHTEN AUF DIE BÜHNE
Sonntag, 29. März 2026, 10.00 Uhr
Manegentheater
Eigenproduktion
Regie: Angelika Wagner
Schauspiel/Performance
60-70 Minuten
Aufführungssprache: Deutsch
Ab 20 Jahren
Inhalt:
Eine szenische Collage mit sieben Darstellerinnen und zwei Darstellern, die der Frage nachspürt, was Frau-Sein bedeutet, damals wie heute. Ausgangspunkt ist die Frage, was an Frauen und ihren Geschichten berührt, fasziniert und interessiert. Das Stück spannt einen Bogen von sehr persönlichen Erfahrungen – dem Gefühl, gleichzeitig „zu viel“ und „zu wenig“ zu sein, bewertet zu werden, und der Sehnsucht, sich davon zu lösen – bis hin zu Körper im Wandel, Älterwerden und der Frage, welchen Platz Frauen in dieser Gesellschaft haben. Es richtet den Blick auf Frauen als Heldinnen im Alltag. Es geht um das, was über Generationen weitergegeben wird, um Wünsche und Bedürfnisse, Träume und Erfahrungen, die nie hätten passieren dürfen.
Die Gruppe:
Der Theaterspielclub der Stadt Friedrichshafen ist erstmals bei bei den Theatertagen dabei. Letztes Jahr brachte der Spielclub eine eigene Produktion unter dem Titel „Frauen. Biografien auf die Bühne“ auf die Bühne des Kiesel. Die Teilnehmerinnen wünschten sich die Fortsetzung in einem Theaterspielclub. Die Gruppe besteht aus neun Frauen und fünf Männern zwischen 20 und 70 Jahren. Die eigenen Hintergründe, die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen fließen in den Prozess der Stückentwicklung ein.
Content:
A scenic collage with seven female and two male actors that explores the question of what it means to be a woman, both then and now. The starting point is the question of what touches, fascinates and interests us about women and their stories. The play spans a range of very personal experiences – the feeling of being ‘too much’ and ‘too little’ at the same time, of being judged, and the longing to break free from this – to bodies in transition, ageing and the question of what place women have in this society. It focuses on women as everyday heroines. It is about what is passed down through generations, about desires and needs, dreams and experiences that should never have happened.
The Group:
The Friedrichshafen Theatre Club is participating in the Theatre Days for the first time. Last year, the club staged its own production entitled ‘Women. Biographies on Stage’ at the Kiesel Theatre. The participants wanted to continue in a theatre club. The group consists of nine women and five men between the ages of 20 and 70. Their own backgrounds, different perspectives and experiences flow into the process of developing the play.
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GUANG MING THEATRE ENSEMBLE, Cavite, Philippinen
MGA MAGINDARA SA SYUDAD (Mermaids in the City)
Sonntag, 29. März 2026, 11.15 Uhr
Kleines Theater
Autor: Chris Joseph Junio
Regie: Riki Benedicto
Comedy-Drama
45 Minuten
Aufführungssprache: Filipino (mit englischen Untertiteln)
Ab 12 Jahren
Inhalt:
Die Welt von Maureen und Maylene ist ein beengtes, provisorisches Theater, das grob aus Sperrholz, Metall und Bambusresten zusammengezimmert wurde. Diese karge Bühne ist der Ort ihrer strapaziösen, nomadischen Arbeit innerhalb der Perya (lokaler Jahrmarkt). Sie sind zu monatlichen Wanderungen gezwungen, bei denen sie jeden Abend ihre Sirenenlieder zur Unterhaltung des Publikums singen, gefangen in einem Kreislauf der Selbstdarstellung, den eine Gesellschaft von ihnen verlangt, die ihre Andersartigkeit zum Vergnügen konsumiert. Als ausgebeutete philippinische Peryantes – die eine eine Transgender-Frau, die andere behindert – werden ihre Körper zu Schauplätzen des Spektakels und des Überlebens und zeigen, wie Queerness, Behinderung und Armut in einem Kampf um das Überleben in einer Welt, die sie ständig zu ertränken droht, miteinander verflochten sind. Doch wenn der Applaus verklingt und die Lichter gedimmt werden, schwingt unter ihrem müden Gesang eine Frage mit: Wie lange können sie dieses kräftezehrende, endlose Spektakel noch aufrechterhalten? Ihr Kampf ist ein schmerzhafter Widerstand gegen die Strömungen der Ausbeutung, eine Forderung nach einer selbstbestimmten Zukunft, in der ihr innewohnender Wert endlich von einer schmerzhaften, unhaltbaren öffentlichen Show losgelöst ist.
Die Gruppe:
Das Guang Ming College bietet allen Studierenden, die in von der CHED anerkannten Studiengängen eingeschrieben sind, Vollstipendien, die Studiengebühren, Unterkunft, Verpflegung und sonstige Kosten abdecken.
Getreu seiner Mission der Inklusion und des sozialen Wandels gewährt das College diese Vollstipendien an Studierende aus marginalisierten Gemeinschaften auf den Philippinen. Durch die Beseitigung finanzieller Hindernisse für eine hochwertige Hochschulbildung in den Künsten und Wissenschaften stellt das GMC sicher, dass der Zugang durch Talent, Engagement und Potenzial bestimmt wird – und nicht durch den wirtschaftlichen Status. Diese Stipendien sind mehr als nur finanzielle Unterstützung; sie sind Instrumente der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung, die es jungen Filipinos am Rande der Gesellschaft ermöglichen, zu Kulturträgern, Innovatoren und Akteuren des Wandels zu werden. Das Guang Ming Theatre Ensemble (GMTE) ist die offizielle Theatergruppe des GMC. Es bietet Theaterstudenten, Stipendiaten und Alumni eine Ausbildungsstätte, um sich als Künstler und Kulturträger zu entwickeln. Hier beschäftigen sich die Studenten mit der multidisziplinären Praxis des Theaters – von Schauspiel, Regie, Dramaturgie, Bühnenbild und Dramaturgie – verwurzelt in den Werten des Humanismus und der Lebensbildung.
Content:
The world of Maureen and Maylene is a cramped, makeshift theatre, crudely assembled from plywood, metal, and bamboo scraps. This meagre stage is the locus of their gruelling, nomadic labour within the perya (local fairground). They are forced into monthly migrations, performing their siren song nightly for public amusement, trapped in a cycle of self-performance demanded by a society that consumes their difference for pleasure. As exploited Filipino peryantes—one a transgender woman, the other disabled-their bodies become sites of both spectacle and survival, revealing how queerness, disability, and poverty intertwine in a struggle to stay afloat within a world that constantly threatens to drown them down.Yet as the applause fades and the lights dim, a question ripples beneath their weary song: How much longer can they maintain this draining, endless spectacle? Their struggle is an aching resistance against the currents of exploitation, a demand to claim a self-determined future, one where their inherent worth is finally untethered from a painful, unsustainable public show.
The Group:
Guang Ming College provides full scholarships, covering tuition, board, lodging and miscellaneous fees, to all its students enrolled in CHED-recognized programmes.
True to its mission of inclusivity and social transformation, the College extends these full scholarships to students from marginalized communities across the Philippines. By removing financial barriers to quality higher education in the arts and sciences, GMC ensures that access is defined by talent, commitment and potential — not economic status. These scholarships are more than financial support; they are instruments of equity and empowerment, enabling young Filipinos at the margins to become culture-bearers, innovators and change-agents. The Guang Ming Theatre Ensemble (GMTE) is the official theatre group of GMC. It offers a training ground for theatre majors, scholars and alumni to develop as artists and culture-bearers. Here, students engage in the multidisciplinary practice of theatre — from acting, directing, play-writing, stage-craft and dramaturgy - rooted in the values of Humanism and Life Education.
Foto Credits: Riki Benedicto